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Bündner Tagblatt, 20. Dezember 2012

Ein neuer Roman von Massimo Lardi

Hansmartin Schmid

Der italienischsprachige Bündner Schriftsteller Massimo Lardi hat einen neuen Roman vorgelegt: «Acque Albule» - lateinisch für «Weissliche Wasser». Der Puschlaver Lardi, früher Vize-Rektor des Bündner Lehrerseminars, heute in Le Prese wohnhaft, beschäftigt sich darin mit dem wechselhaften Schicksal der aus Südbünden ausgewanderten Zuckerbäcker-Gemeinde in der italienischen Hauptstadt Rom zur Zeit des ausgehenden 19. und des beginnenden 20. Jahrhunderts, aber auch mit den ersten Erfahrungen der in der Heimat verbliebenen Puschlaver mit der Entwicklung des Tourismus und der Elektrizitätswerke. Darin eingewoben ist eine Liebesgeschichte von Cristiano und Margherita. Wer die ersten Werke von Massimo Lardi wie «Dal Bernina al Naviglio» oder «Il Barone de Bassus» kennt, weiss auch, dass er ein stupender Kenner der Geschichte seines Tales und die seiner Leute ist und deren Lebensläufe und Familiengeschichten bis in Detail zu beschreiben weiss. Sein neuer Roman liegt vorläufig nur in Italienisch vor, doch eine Übersetzung ins Deutsche wie bei beiden genannten Büchern wäre sicher für Nordbünden angezeigt.

Massimo Lardi: «Acque Albule», Edizione Dino e Fausto Isepponi, Poschiavo 2012

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