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Die Südostschweiz, 20. Juni 2007

Leben im Puschlav

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Am Samstag, 23. Juni, werden im Gemeindehaus Torre in Poschiavo zwei neue Werke von Massimo Lardi der Öffentlichkeit vorgestellt.

Es handelt sich um ein geschichtliches und um ein erzählerisches Werk, mit denen das Verlagshaus Menghini seine Tradition zur Unterstützung der italienischbündnerischen Literatur fortsetzt. Die zwei Bände sind in erster Linie dem Puschlavertal gewidmet. Die einfache Realität der genannten Dörfer, die mit 160 Fotos dokumentiert ist, bildet aber den Ausgangspunkt für allgemeingültige Reflexionen und Botschaften.

Le Prese «giù al lago», Cantone «giù al lago» werden diese zwei Fraktionen in verschiedenen Dokumenten genannt, um sie von gleichnamigen Ortschaften im Tal zu unterscheiden. Das Buch «Quelli giù al lago. Storie e memorie di Val Poschiavo» beinhaltet deren zivile und kirchliche Geschichte. Dazu kommt die Memorialistik der einheimischen und eingewanderten Familien. Die Handlung ist aus der grossen Vielfalt der Wechselfälle, der Schicksale, der Verflechtungen der verschiedenen Sippschaften gewoben.

Liebeserklärung

Die Lektüre von «Quelli giù al lago» ist auch die beste Einführung zu den «Racconti del prestino. Uomini, bestie e fantasmi». Das Buch enthält längere und kürzere Erzählungen. Es handelt sich um eine Folge von langen und kurzen, traurigen und munteren, von Frauen und Männern, Tieren und Gespenstern inspirierten Texten.

Die zwei Werke sind nich nur eine Liebeserklärung des Autors zum eigenen Heimatdorf, sie sind auch ein Beitrag zur Geschichte der rätischen Region und zur italienischen Literatur. (bt)

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